Inszenierung von Industrie-Marken im Handel wird schwieriger Geschrieben am Mittwoch, 17. Dezember 2008 von firmenpresse Neuer POS-Marketing-Report 2008|2009 ermittelt Trends


(ugw) Die Lebensmittelindustrie k?ft mit der Marken-Inflation: Ungef? 450 neue Artikel werden pro Woche in die Regale des Einzelhandels gestellt, rund 23.000 im gesamten Jahr. Ein hoher S?igungsgrad bei niedrigem Wachstum, hohe Wettbewerbs¬intensit?und Verdr?ungsk?fe kennzeichnen die derzeitige Struktur der Lebensmittelindustrie. Eine klare Linie in der Vermarktungsstrategie am Point of Sale wird daher immer wichtiger. ?Insbesondere bei restriktiver Budgetsituation muss die Industrie mehr denn je wissen, welche POS-Ma?ahmen vom Handel noch zugelassen und welche als effizient und erfolgreich eingesch?t werden?, sagt Gernot Lingelbach, Gesch?sf?r der Wiesbadener UGW Communication.
In einer umfangreichen Handelsbefragung erhoben die UGW Vermarktungs-Experten, welche Formen von Vkf-Aktionen trotz zunehmender ?Clean Store Policy? in den M?ten noch gerne gesehen sind, oder wo der Handel noch Potenzial sieht und was bei ihm ins Konzept passt. Eine deutliche Forderung des Handels besteht darin, dass Vkf-Aktivit?n in die klassische Kommunikation eingebunden sein sollten (f?1 Prozent der Handelszentralmanager und 94 Prozent der Markt¬manager sehr wichtig/ wichtig) verbunden mit dem Wunsch nach einer m?chst kreativen Umsetzung am POS. ?Durch integrierte Kampagnen kann das Management im Handel ?zeugt werden, Vermarktungs¬ma?ahmen noch breiter und besser umzusetzen und damit erfolgreicher zu machen?, so Lingelbach.
Als immer wichtiger f?en Erfolg von Aktionen sehen die Handels¬entscheider die Markenst?e an. Dies best?gt den ?greifenden Trend, der weg geht von isolierten POS-Ma?ahmen hin zu vernetzten Kampagnen, in denen m?chst viele Disziplinen unter einen ?Kampagnen-Hut? gebracht werden m?n, um die gr??che Wirkung zu erzielen.

Au?rdem sind die gezielten Anstrengungen des Handels zur St?ung seiner eigenen Handelsmarke (Retail Branding) erkennbar. So werden von den Zentralmanagern handelsindividuelle Promotions (93 %) zunehmend wichtiger eingesch?t. Denn mit dem Alleinstellungsmerkmal und der Profilierungsm?chkeiten f?ie eigene Vertriebsschiene kann sich der Handel im steigenden Wettbewerb besser behaupten. Hierauf m?n sich ambitionierte Industrieunternehmen mit professionellen Trade- und Channelmarketing-Konzepten vorbereiten und noch st?er als bisher ihre Vermarktungs-Organisation auf die Erfordernisse der Handelspartner ausrichten, urteilt Studien-Leiter Lingelbach.
Einhergehend mit den st?eren Anstrengungen f?en Auf- und Ausbau der H?lermarke, nehmen die Restriktionen f?ie Gestaltung einzelner Promotionaktionen und Werbemittel der Industrie am POS zu. Im Rahmen von Vkf-Ma?ahmen ihrer Lieferanten lassen die Partner auf Handelsseite immer weniger an Werbemittel-Pr?ntation in den Outlets zu; f?en Handel ist ?Clean Store Policy? folgerichtig eine der Voraussetzungen f?tringentes ?Retail Branding?.
F?ie Anbieter auf Industrieseite entsteht damit eine immer gr? werdende Gefahr, die erforderliche Aufmerksamkeit f?hre Marken am POS nicht mehr zu erreichen. Insbesondere die Marken, die unterhalb der A-Marke und der Premium-Handelsmarke positioniert sind, laufen Gefahr noch weniger vom Shopper registriert zu werden.
Diese und weitere aktuellen Trends im Handel ermittelte der neue POS-Marketing-Report 2008|2009, eine gemeinsame Untersuchung der UGW Communication (www.ugw.de) mit der Lebensmittel Zeitung. Auf Initiative der Vermarktungs-Experten aus Wiesbaden wurden 85 Zentralmanager (HZM) ausgew?ter Top-Handelsunternehmen aus dem LEH sowie 153 Marktmanager (MM) gro?r Verbraucherm?te, SB-Warenh?er, Super- sowie kleine Verbraucherm?te, Kaufh?er, C+C-Betriebe, Convenience-Stores und Drogerien zu handelsseitigen Trends am POS und der Effizienz von Promotion-Ma?ahmen befragt.
Die Studie POS-Marketing-Report 2008|2009 wird j?lich erstellt und basiert alle zwei Jahre mit auf einer Befragung des Handels. Sie ist f?
275 Euro zzgl. Versandkosten und MwSt. unter www.lz-net.de/pos-marketing-report erh?lich.


?er UGW ? die Vermarktungs-Experten
Die Wiesbadener UGW (www.ugw.de) deckt mit ihren drei Gesch?sbereichen Consulting, Communication und Selling das komplette Spektrum marketing-, kommunikations- und vertriebsrelevanter Aufgabenstellungen in der Vermarktungskette ab. Langj?ige Expertisen hat UGW ? die Vermarktungs-Experten (fr?: Unternehmensgruppe Wiesbaden) in den Themenfeldern Automotive, Energie, Finanzdienstleistung, Gebrauchsg?, Handel, Logistik, Pharma, Telekommunikation und Verbrauchsg? (FMCG). Mit rund 100 Mitarbeitern wurde in 2007 ein Gross Income von ? 8,46 Mio. Euro erzielt.
Aktuelle Kundenliste (Auszug): BMW, Clarks Shoes, Congstar, DHL, Diageo, E.ON Ruhrgas, Ferrero, Globus SB-Warenhaus, Gutfried, Iglo, McCain, Mineral¬brunnen ?erkingen-Teinach, Procter & Gamble, Philips Lighting, T-Partner,
T-Systems, Twentieth Century Fox, Unilever und Warner Bros.



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