ELBLANDKLINIKEN vernetzen jetzt erstmalig niedergelassene Ärzte und Krankenhäuse Geschrieben am Mittwoch, 26. November 2008 von firmenpresse Mehrfach ausgezeichnetes Portal bietet Informationen für niedergelassene Ärzte vor, während und nach der Krankenhausbehandlung von Patienten

Die ELBLANDKLINIKEN, die größte und medizinisch führende kommunale Klinikengruppe in Sachsen mit jährlich über 160.000 Patienten, setzen in Zukunft auf die Vernetzung von niedergelassenen Ärzten mit ihren einzelnen Krankenhausstandorten. Die Klinikengruppe umfasst insgesamt vier Häuser in Meißen, Riesa, Radebeul und Großenhain mit rund 1.300 Betten. Sie bietet den Menschen im Kreis Meißen und weit darüber hinaus eine ausgezeichnete medizinische und pflegerische Versorgung. Mit der Telematikplattform jesaja.net® wird ein neuartiges, webbasiertes Portal für eine einfache und direkte Kommunikation zwischen den Krankenhäusern des Verbundes und niedergelassenen Ärzten eingesetzt. „Wir wollen damit die direkte Kommunikation unserer Häuser mit den Niedergelassenen verbessern und für die Patientenversorgung wichtige und notwendige Informationen auf schnellstem Weg austauschen, um nicht zuletzt auch Doppeluntersuchungen zu vermeiden,“ sagt Markus H. Funk, Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN. „Dadurch ist eine noch bessere Behandlung der Patienten an unseren Häusern möglich.“



Das Portal bietet Informationen für niedergelassene Ärzte, wenn sie ihre Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus überweisen oder überwiesen haben. „In der Arztpraxis sind keine speziellen Installationen notwendig und für den Krankenhausarzt fallen keinerlei zusätzliche Arbeiten an. Ebenso orientiert sich das Portal am Corporate Design des Krankenhauses und unterstützt damit die Markenbildung,“ erläutert Michael Franz, Geschäftsführer von ISPro GmbH, die das Portal entwickelt hat. Der Datenschutz steht dabei mit an erster Stelle. Die Informationen können nur nach vorheriger Freigabe durch den Patienten und das Krankenhaus abgerufen werden. Der niedergelassene Arzt hat dabei ausschließlich Zugang zu den Daten seines eigenen Patienten und für den aktuellen Behandlungsfall. Der Zugriff auf die Daten geschieht über eine gesicherte Internetverbindung. Ein direkter Zugriff auf das Krankenhausinformationssystem (KIS) findet in keinem Fall statt. „Diese Lösung schließt die informationstechnische Lücke zwischen Krankhäusern und dem niedergelassenen Bereich, wenn es darum geht, schnell, effizient und vor allem sicher Daten jeder Art auszutauschen“, so Dirk Jaeckel, strategischer Kopf der IT in den ELBLANDKLINIKEN.

jesaja.net® wurde 2008 unter anderem mit dem Klinik-Award des rotthaus Kongresses für Beste Zuweiserkommunikation ausgezeichnet. Es informiert Krankenhausärzte und überweisende Ärzte über alle wichtigen Behandlungsschritte wie zum Beispiel Laborwerte, Röntgenbilder, Medikationen, Operationsberichte, Entlassbriefe und andere notwendige Daten. Alle Informationen stehen sektorenübergreifend direkt über das Portal zur Verfügung. Überweisende Ärzte können sich so über die Behandlung ihres Patienten im Krankenhaus und auch danach aktuell informieren und sind direkt eingebunden. Das bedeutet schnellere Information, keine doppelten Untersuchungen mehr, kein Nachfragen nach Untersuchungsergebnissen sowie bessere Versorgungsqualität für den Patienten.

Insgesamt nutzen heute deutschlandweit mehr als 140 Krankenhäuser das Zuweiserportal jesaja.net® von ISPro. Das Portal eignet sich für die Anbindung von hunderten von Zuweisern. Ebenso können sich mehrere Krankenhäuser untereinander damit vernetzen. Das Portal bietet besonderen Service: Es visualisiert digitale Inhalte aus dem Krankenhaus, z. B. Therapien, Befunde, Entlassbriefe, Diagnosen, erstellt und zeigt Laborkumulativbefunde aus Einzelwerten, Bilder und Biosignaldaten an. Es organisiert Terminabsprachen und die Anmeldung von Patienten und hat eine sog. eBooking-Funktion über konfigurierbare Terminslots sowie viele Serviceleistungen mehr. Die Ansicht der Daten ist dabei grundsätzlich in jeder Arztpraxis und mit jedem EDV-System möglich. In Deutschland arbeiten rund 50 Prozent der Arztpraxen mit Arztinformationssystemen der CompuGROUP (ALBIS, M1, David X, MEDISTAR und TurboMED), zu der auch ISPro gehört. Diese Arztinformationssysteme bieten aufgrund ihrer bereits implementierten Kommunikationsstandards den medienbruchfreien bidirektionalen Zugriff. Alle anderen Arztinformationssysteme können ebenfalls auf die Portale zugreifen.


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