Effizienz steigern Geschrieben am Mittwoch, 05. November 2008 von firmenpresse Neue Erkenntnisse über kognitive Gedankenprozesse sparen
wertvolle Arbeitszeit

Göran Askeljung, ehemaliger Microsoft Manager, hat mit
seinem im Jahr 2004 gegründeten Beratungs- und
Trainingsunternehmen immediate effects ein
Trainingsprogramm entwickelt, das es Firmen ermöglicht,
das Potential ihrer Mitarbeiter besser zu nutzen.

Bisherige Analysen der Wiener Berater von immediate
effects zeigen, dass mehr als eine Stunde Arbeitszeit pro
Tag damit verbracht wird, bereits gelesene Informationen
erneut zu suchen und zu überdenken, damit
Entscheidungen über weitere Vorgehensweisen und
Schritte zur Erledigung von Arbeitsaufgaben definiert
werden können. „Es ist ein völlig unnötiges Verhalten, das
jedoch schwer zu durchbrechen ist“, so Askeljung. „Wir
scannen zwar Post und E-Mails, legen die Gedanken, was
damit zu tun ist jedoch schnell irgendwo ab, um uns doch
wieder damit beschäftigen zu müssen - spätestens dann
wenn es brennt. Die Auswirkungen dieses Verhaltens sehen
wir an überfüllten In-Boxen im E-Mail-Programm und an
Papierstapeln auf dem Schreibtisch“, so Askeljung.

Effizient arbeiten heißt heutzutage, sich über eine Vielzahl
neuer Ereignisse und alter Zusagen Klarheit zu verschaffen
und nicht den Überblick zu verlieren, wenn sich Deadlines
nähern. Wir müssen in der Lage sein, unsere Pläne ständig
zu ändern. Für viele Menschen ist dieses Mikro-
Management der eigenen Arbeit allzu lästig, es nimmt zu
viel Zeit in Anspruch und bewirkt das Gegenteil von dem
was eigentlich gewünscht wird – weniger Stress und ein
besserer Durchblick.

Genau hier kommt die Methode von Askeljung zur Geltung,
die auf dem Buch „Getting Things Done“ (GTD) des
Amerikaners David Allen basiert. „Es beginnt damit, dass wir
lernen müssen, Entscheidungen über die Bedeutung von
Informationen die wir erhalten sofort zu treffen, welche
Aktivitäten diese Entscheidungen in uns auslösen und wie
wir diese schnellstmöglich aus dem Kopf bekommen
können“, so Askeljung. Die Wirksamkeit der Methode ist
erstens psychologisch bewiesen und zweitens empirisch
belegt.

Im März 2008 publizierten Francis Heylighen und Clément
Vidal, beide Forscher der ECCO (Evolution, Complexity
and Cognition research group) an der Freien Universität
Brüssel, einen wissenschaftlichen Aufsatz, der die kognitive
Adaption sich stets verändernder Umstände als
Herausforderung für unser Gehirn darstellt. Gleichzeitig
zeigen sie auf, warum David Allens GTD-Methode so gut
funktioniert.

Mehrere Analysen von Trainings, die bei Kunden wie SAP,
Boehringer-Ingelheim oder Alpine Bau durchgeführt
wurden, zeigen die positive Wirkung. „Die Mitarbeiter
konnten den Zeitaufwand für tägliche Aktivitäten wie
Informationssuche und Selbstmanagement um 35-65
Minuten pro Tag senken“, so Askeljung. Das sogenannte
ProWork Seminar ist als In-House Seminar aufgebaut und
zielt mit vielen praktischen Tipps und Workshop-Aktivitäten
auf eine sich zum Positiven verändernde Verhaltensweise
im Umgang mit der täglichen Arbeit ab.




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