Altgold zu Hause - eine ernstzunehmende Geldanlage? Geschrieben am Freitag, 17. Oktober 2008 von firmenpresse Der erneute Anstieg des Feingoldpreises und die
Verschärfung der weltweiten Finanzmarktkrise sorgen dafür,
dass Gold als Wertanlage in Deutschland wieder zunehmend
diskutiert wird. Die Empfehlungen von Verbraucherschützern
und Finanzberatern schwanken – ähnlich wie der Goldpreis in
den vergangenen Monaten. In einem sind sich die meisten
Experten einig: Ein wenig Gold zu besitzen, kann nicht
schaden.

Zahlreiche Verbraucher, die zu Hause goldhaltige
Gegenstände aufbewahren, fragen sich: Gilt diese
Empfehlung auch für alte Ringe, Schmuck oder gar Zahngold?
„Im Prinzip schon", meint Frank Eberhardt, Geschäftsführer
der Deutsche GVG Goldverwertungs-Gesellschaft aus
Pforzheim, jedoch sollten sich Verbraucher dessen bewusst
sein, dass Finanzexperten und Verbraucherberater Feingold
meinen, wenn sie von Gold als Wertanlage sprechen. Und
keinesfalls Altgold. Unter Feingold versteht man zum Beispiel
sofort handelbares Barrengold mit einer Reinheit von 999,9
oder Anlagemünzen wie den berühmten Maple-Leave.

„Viele Verbraucher, die natürlich keine Experten sein können,
verwechseln häufig Altgold mit Feingold und umgekehrt", so
Eberhardt. Da Gold derzeit in Deutschland stark in der
Diskussion sei, gelte es, die Verbraucher über die
Unterschiede zwischen Feingold und Altgold aufzuklären.

Der wichtigste, der zugleich häufig übersehen wird: Altgold ist
in unserer heutigen modernen Zeit schwerlich oder so gut wie
gar nicht handelbar. Die Zeiten, in denen man mit Omas altem
Goldring an der Kasse bezahlen oder eine Ware tauschen
konnte, liegen lange zurück. Und kommen wohl auch – trotz
Finanzmarktkrise – so bald nicht wieder.

Zyniker könnten sagen: Im Grunde ist Altgold damit wertlos.
Die kaputte Goldkette. Das wertvolle silberhaltige Besteck.
Das Zahngold vom letzten Arztbesuch. Und doch: Wegwerfen
oder entsorgen, das wäre schade. Immerhin enthalten solche
Gegenstände weiterhin Edelmetalle, die als Rohstoff
weiterverwertet werden können. Zum Beispiel zum Herstellen
neuer Feingoldbarren, die derzeit eine enorme Nachfrage
erfahren und bereits bei einigen deutschen Banken auf
Wochen hinaus ausverkauft sind. Auch wenn dieser
Umwandlungsprozess von Altgold zu Feingold teuer,
aufwendig und personalintensiv ist, kann es sich lohnen, auch
kleine Mengen zu sammeln. Natürlich auch für denjenigen, die
Zahngold und alten Schmuck zu einer Ankaufstelle für Altgold
bringen. Der Altgold-Gegenwert wird in Bargeld ausbezahlt.
Da sich dieser am Feingoldpreis, der regelmäßig in London
festgestellt wird, orientiert, profitiert auch der Verbraucher auf
diesem Weg vom stark gestiegenen Feingoldpreis. www.deutsche-gvg.de

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