Kunststudenten verschenken Kalender zum Schulanfang Geschrieben am Dienstag, 26. August 2008 von firmenpresse Christoph Andrews und Frederic Aue sind Stundeten an der Berliner Technischen Kunsthochschule (btk). Sie hatten eine Idee, die vielen Berliner Gymnasiasten gefallen wird. Sie haben einen Kalender für Schüler entworfen, der keine Pferdchen mit wehender Mähne und auch keine Maus mit vermeintlich coolen Sprüchen zeigt. Ihr Kalender für Schüler der gymnasialen Oberstufe hat Stil, Geschmack und vor allem Design. Dieser Kalender ist ein echter TYYP und so haben sie ihn auch getauft. Der TYYP wird pünktlich zum Schulbeginn auf 15.000 Schulbänken platz nehmen und zwar als Geschenk von den TYYP-Machern an die Schüler Berlins. Bleibt nur zu hoffen, dass die Lehrer nicht neidisch werden.

Wir sprachen mit den beiden Studenten über ihr Projekt.


Wie sind sie auf die Idee gekommen einen Kalender für Schüler zu entwerfen?

Christoph Andrews: Vor ca. einem Jahr, fing unser Studium an der btk an, wo wir uns auch erst kennen gelernt haben. Nach unserem ersten erfolgreichen Projekt, „Die größte Kuh der Welt“ in Zusammenarbeit mit Milka, haben wir uns entschlossen einen Kalender zu entwerfen. Unsere Vorstellung war es ein Printprodukt zu layouten, das ungewöhnlich aussieht und eine Kombination von Inhalten kreativ miteinander verbindet. Daraus entstand die Idee für einen Schülerkalender. Wobei es kein Schülerkalender sein soll, sondern eher ein Kalender für Schüler mit unterhaltsamen Inhalten, die sich von konventionellen vergleichbaren Produkten unterscheiden. Der TYYP ist also vielmehr ein Kalender-Magazin.

Was erwartet die Schüler?

Frederic Aue: Ein ziemlich farbiges kleines Kalender-Magazin mit frechen Inhalten. Das Leitthema im TYYP ist „Formfindung Extra Extrem“. Es beschäftigt sich mit den Lebensphasen in denen man seine Form finden muss. Und zwar extrem. Das Motto „Von mir für mich“ unterstreicht die Formfindung mit einer Prise Egoismus, aber vor allem mit Selbstbewusstsein. In den Kategorien Planen, Leben, Körper und Psycho haben wir dann die Inhalte zusammengestellt.

Was bedeutet der Name „TYYP“?

Christoph Andrews: Der Name kommt natürlich von Typ. Die Definition von Typ ist sehr weit reichend, und ist in fast alle alltäglichen Situationen integrierbar. Typ ist ein Synonym für Charakter, Eigenart, Figur und Gestalt.

Und warum zwei Y´s?

Christoph Andrews: Google hat doch auch zwei O´s!

Planen Sie noch weitere Projekte?

Frederic Aue: Das Semester geht bald wieder los. Und irgendwann muss man sich entscheiden ob man studiert, oder ob man arbeitet. In erster Linie studieren wir natürlich.
Aber die nächste Auflage vom TYYP ist natürlich schon in Vorbereitung. Für das kommende Schuljahr 2009/2010 werden wir den TYYP mit neuem Gesicht und vor allem mit einer Auflage in Höhe von 50.000 Stück herausbringen.

Falls jemand keinen Kalender erhalten hat, gibt es noch die Chance einen zu bekommen?

Christoph Andrews: Natürlich. Wir haben ein paar Exemplare zurückbehalten. Unter www.t-y-y-p.de kann man ein Exemplar ergattern. Typischer Weise nur solange der Vorrat reicht.

Vielen Dank für das Gespräch.


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