Zeitarbeit – eine Herausforderung für den Arbeitsschutz Geschrieben am Mittwoch, 16. Juli 2008 von firmenpresse Alarmierende Studie: Die Unfallquote von Zeitarbeitnehmern liegt je nach Arbeitsbereich bis zu sechs Prozent höher als bei Festangestellten.

Gronau, 16. Juli 2008 - 800.000 Arbeitnehmer sind bundesweit in der Wachstumsbranche Zeitarbeit beschäftigt – Tendenz steigend. Im Vergleich zu unbefristet Angestellten sind ihre kurzen Einsatzzyklen häufiger mit körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Zusätzlich leiden Zeitarbeiter oft unter unzureichenden Einweisungen für ihren Arbeitsplatz. Laut einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, liegt die Unfallquote bei Zeitarbeitnehmern je nach Branche bis zu sechs Prozent höher gegenüber den fest angestellten Arbeitnehmern.

„Unternehmen, die einen Teil ihres Betriebes mit Zeit- oder Hilfsarbeitern abdecken, sind aufgefordert, die Einweisungen in den Arbeitsplatz sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz ernst zu nehmen.“, mahnt Manfred Löpker, Arbeitssicherheitsexperte und Geschäftsführer der SLH GmbH.
Für eine immer schneller wechselnde Belegschaft benötigten Unternehmen, so Löpker, praxistaugliche Handlungshilfen, die eine zügige Unterweisung, die fundierte Wissensvermittlung sowie eine beweisfähige Dokumentation gewährleisten.

An diesen Punkten können computerbasierte Unterweisungssysteme sinnvoll zur Verbesserung der Arbeitssicherheit beitragen. Sie weisen neue Mitarbeiter individuell, effektiv und didaktisch sinnvoll in die Anforderungen der Arbeitsplätze ein. Die Mitarbeiter eignen sich selbstständig und in kürzester Zeit das Wissen für ihre Aufgaben an. Eine fortlaufende Bestandsaufnahme dokumentiert, was bereits gelernt wurde. So ist es für den Unternehmensleiter und der Sicherheitsfachkraft möglich, Wissenslücken auszugleichen, bevor etwas passiert.

Alle Vorgesetzen sind verpflichtet, sich ausreichend um den Arbeitsschutz ihrer Mitarbeiter zu kümmern. Vor Aufnahme einer Tätigkeit, bei Veränderung im Aufgabenbereich und bei Einführung neuer Technologien sind Unterweisungen durchzuführen. Wer sich nicht daran hält, handelt grob fahrlässig. „Mit computerbasierten Unterweisungssystemen hat das Management eine sinnvolle Unterstützung, um ihrer Verantwortung und gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen. Sie erleichtern die tägliche Arbeit und schaffen die notwendige Rechtssicherheit.“, kommentiert Arbeitssicherheitsexperte Manfred Löpker.

Computerbasierte Unterweisungssysteme, wie beispielsweise UWEB 2000, gewährleisten ein einheitliches und praktisch anwendbares Wissen bei allen Mitarbeitern. Sie ermöglichen eine exakte Planung der Unterweisungen in den Bereichen Arbeitsschutzwissen, Qualitätsmanagement, Gefährdungsbeurteilung, Umweltschutz und Weiterbildung.


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