Nutzung der RFID-Technologie für Frischeartikel im Future Store Geschrieben am Montag, 14. Juli 2008 von firmenpresse

Balingen/Tönisvorst, 14. Juli 2008 - Der Metro-Future Store im nordrheinwestfälischen Tönisvorst bei Krefeld ist die Zukunftswerkstatt des Handels. Auf einer Verkaufsfläche von rund 8.500 Quadratmetern testen die Partner der METRO Group Future Store Initiative neue Konzepte und Technologien, die das Einkaufen für die Kunden noch komfortabler machen sollen.

Zu diesen Technologien zählt auch die so genannte Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Dabei kann ein Lesegerät per Funk Produkte über einen Transponder an der Verpackung schnell identifizieren. Als eines der ersten Handelsunternehmen weltweit begann die METRO Group im Jahr 2004 mit der Einführung von RFID in der Logistik. Mittlerweile wird die Technik auch für die Qualitätssicherung bei Fleischprodukten eingesetzt.

Eine intelligente Kühltruhe kontrolliert dabei im Future Store die Warenbestände und Mindesthaltbarkeitsdaten der verpackten Artikel, die sich in ihr befinden. Auf den elektronischen Transpondern der Verpackungen ist ein Elektronischer Produktcode (EPC) hinterlegt, mit dessen Hilfe sich jedes Fleischprodukt in der Intelligenten Kühltruhe artikelgenau identifizieren lässt. Alle weiteren Daten, wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, werden in einer zentralen Datenbank abgelegt. Sobald ein Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum in der Kühltruhe erreicht, gibt das System automatisch Meldung an die Mitarbeiter und die Ware wird entfernt. Entnimmt ein Kunde ein Produkt aus der Kühltruhe, so registrieren installierte Lesegeräte automatisch dessen EPC-Nummer und speichern den Vorgang in der Datenbank. Auf diese Weise lässt sich die Produktion von frischem Fleisch im Markt exakt planen und die Qualitätssicherung weiter optimieren. Damit wird gewährleistet, dass die Verbraucher stets frische Ware erhalten.

Für die entsprechende Etikettierung der Produktverpackungen zeichnet sich Bizerba http://www.bizerba.com verantwortlich. Dabei arbeitet der Auszeichnungs-Vollautomat GV-33 in Kombination mit einer Verpackungsmaschine. Fleischprodukte werden in einem ersten Arbeitsschritt verwogen und verpackt. Anschließend bringt der GV-33 ein Preisetikett auf und beschreibt zusätzlich über einen Reader den RFID-Transponder. „Diese Lösung ist bislang einzigartig. Weltweit gibt es keinen Preisauszeichner für den Handel mit vergleichbarer Funktionalität“, erklärt Matthias Harsch, Sprecher der Geschäftsführung bei Bizerba.


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