Internet: Das große Crime-Geschäft mit dem E-Müll Geschrieben am Freitag, 26. Oktober 2007 von firmenpresse Duisburg, 26.10.2007. Jeden Tag Chaos im Online-Postfach, schier endlos tickern Spam-Mails in den digitalen Briefkasten und kosten den Anwender viel Zeit, Geld und Nerven.







Für die Betreiber von Botnetzen ist das Geschäft mit dem Werbemüll hingegen äußerst lukrativ, berichtet das Sicherheitsportal www.safe-magazin.de. Die Experten der G Data Security Labs deckten nach weltweiter Recherche auf, wie viel Geld Cyber-Kriminelle für Ihre „Dienstleistung“ in Rechnung stellen. Überraschendes Ergebnis: Discount-Preise für Spam und Lockangebote bei DDoS-Attacken.

Gezielte Angriffe auf Webangebote, sog. DDoS-Attacken, oder der Versand von Millionen Spam-Mails sind bereits für wenige hundert Euro als Auftragsarbeit möglich. Die Cyber-Kriminellen operieren hierbei in Netzwerken, um möglichst viele Facetten der kriminellen Dienstleistungen aus einer Hand anbieten zu können.

Der Handel der Bot-Master umfasst dabei ein breit angelegtes Spektrum von Dienstleistungs-Schnäppchen bis zur maßgeschneiderten Auftragsarbeit. Der Versand von 20 Millionen Spam ist bereits ab 350 Euro zu haben. Das Starter-Paket gibt es inklusive Do-It-Yourself-Tool für den Eigenversand und 5 Millionen E-Mailadressen zum Schnäppchenpreis von gerade mal 140 Euro, berichtet safe-magazin.de.

Laut Ralf Benzmüller, Leiter des G Data Security Labs ist die Professionalisierung der Online-Kriminellen nichts Neues. „Wir haben es bereits seit Jahren mit einer Industrie zu tun, die im Internet kriminelle Dienstleistungen im großen Rahmen offerieren. Die Cyber-Kriminellen bieten ihre Dienstleistung inzwischen oft in Kombinationen an: DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service), die die Server der Mitbewerber lahm legen und zeitgleicher Versand von Spam sind nicht ungewöhnlich. Selbst bei einer Arbeitszeit von lediglich 20 Stunden pro Monat können „Mini-Job-Spammer“ mit gerade einmal 20 Aufträgen pro Monat 400 Millionen Spam-Mails versenden und problemlos Monats-Einkünfte von 7.000 Euro und mehr erzielen.

Zu den Verlierern im Cybercrime-Business zählen sicher die abertausend Geldboten. Angelockt mit Hilfe von Spam-Mails - die Traumeinkünfte von 5.000 Euro im Monat und mehr bei minimaler Arbeitszeit versprechen - wissen die meisten nicht einmal, dass sie Geldwäscher für das organisierte Verbrechen sind. Jedoch lassen die Traumeinkünfte auf sich warten – im Gegensatz zur Kriminalpolizei.

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