US-Firmen voll des Lobes über Standort Deutschland Geschrieben am Donnerstag, 27. September 2007 von firmenpresse AmCham Germany spricht sich für weiter liberalisierten Arbeitsmarkt aus

Bonn/Frankfurt am Main – Deutschland steht bei den Amerikanern wieder höher im Kurs. Dies gilt nicht nur für die politischen Beziehungen, sondern auch die wirtschaftlichen Kontakte. Jetzt singen die Amerikaner sogar ein Loblied auf den Standort Deutschland. So lassen sich jedenfalls die Zahlen interpretieren, welche die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (American Chamber of Commerce in Germany, kurz AmCham Germany) http://www.amcham.de vorgelegt hat. Mit etwa 3.000 Mitgliedern ist AmCham Germany die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Europa.

„Die US-Unternehmen befinden sich auf Erfolgskurs. Das Investitionsvolumen von US-Firmen ist hier mit 130 Milliarden Euro und damit verbundenen 800.000 direkten Arbeitsplätzen so hoch wie in keinem anderen Land. Die noch vor wenigen Jahren befürchtete Abwanderung von US-Firmen hat nicht stattgefunden“, so die Amerikanische Handelskammer in einer Pressemitteilung. Für US-Unternehmen sei Deutschland ein attraktiver Standort. Dies lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: McDonald’s Deutschland beschäftigt hier zu Lande (inklusive Franchise) 52.000 Mitarbeiter, die Ford-Werke kommen auf 24.000, Adam Opel auf 23.726, IBMW hat nach Schätzungen in Deutschland 22.000 Beschäftigte und so weiter.

Nach einem Bericht der Bonner General-Anzeigers http://www.general-anzeiger-bonn.de investiert unter anderem die Citygroup rund 260 Millionen Euro in ihr neues Servicecenter in Eschborn bei Frankfurt am Main. Nur ein Beispiel dafür, dass amerikanische Firmen weiter auf Expansionskurs sind. Doch es bleibt auch noch einiges zu tun, damit Deutschland noch interessanter wird. Auch wenn sich Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten schon sehr flexibilisiert hätten, seien weitere Reformen nötig, die einen liberalisierten Arbeitsmarkt erst möglich machen. „Mehr Spielraum bei Kündigungsschutz und Befristung, niedrigere Lohnzusatzkosten sowie der Verzicht auf Mindestlöhne würden einen echten Arbeitsmarkt schaffen und die Langzeitarbeitslosigkeit dämmen“, sagte Fred B. Irwin, Präsiden von AmCham Germany.

„Deutschland darf bei den Reformen jetzt keinen Gang zurückschalten. Die Arbeitslosenzahlen sind zurückgegangen, die Steuerquellen sprudeln, der Aufschwung ist da. Diese positive Ausgangsposition sollte für weiter reichende Reformen genutzt werden. Neben der Deregulierung des Arbeitsmarktes ist ein überschaubareres Steuersystem zwingend notwendig. Hoffentlich werden die beiden großen Parteien in der restlichen Legislaturperiode noch die Kraft zu solchen Maßnahmen haben und sich nicht auf das Versprechen von sozialen Wohltaten im Wahlkampf fokussieren“, so Tobias Janßen, Geschäftsführer der Goldfish Holdings http://www.goldfish-holdings.com in Düsseldorf und Mitglied im Executive Board American Chamber of Commerce http://www.amcham.de.


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