Unternehmen schließen sich kurz Geschrieben am Mittwoch, 13. Juni 2007 von firmenpresse Runder Energie-Tisch bietet einmalige Plattform für
gemeinsames Handeln


Wie wird sich der Energiemarkt mit Blick auf knapper werdende Ressourcen in den nächsten Jahren entwickeln? Wie lässt sich der Energiebedarf langfristig und zu vertretbaren Kosten decken? Nicht nur bei privaten Verbrauchern, sondern gerade auch bei energieintensiven Unternehmen sorgt das Thema für anhaltenden Diskussionsbedarf. Denn neben den sensiblen Preisen an den europäischen Energiebörsen wirken sich auch zahlreiche Gesetzesänderungen und staatliche Vorgaben direkt auf die Preisentwicklung aus.

Welche Bedeutung haben aktuelle Neuregelungen im Energiesteuergesetz? Was muss beispielsweise beim Spitzenlastausgleich oder bei Konzessionsabgaben beachtet werden? Welche Weichen können heute schon gestellt werden, um strategische Optionen zu nutzen? Solche Fragen stellen sich die Verantwortlichen in vielen Unternehmen. Warum dann nicht gemeinsam nach Antworten suchen? Diesen Weg gehen sieben Unternehmen aus der Region Düren in Nordrhein-Westfalen in einem bislang einmaligen Modell.

Sie nutzen die Plattform eines Runden Energie-Tisches, um das Thema strukturiert zu bearbeiten und Synergien zu finden. Das Strom- und Gasvolumen der Teilnehmer beträgt insgesamt etwa 810 Gigawattstunden – wenige Prozentpunkte entscheiden hier
über Millionen Euro, die ein Unternehmen zuviel ausgeben oder einsparen kann.

„Die Teilnehmer treffen sich mindestens dreimal im Jahr, um energiewirtschaftliche Themen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen, das eigene Wissen zu erweitern und Lösungen miteinander abzustimmen“, so Dr. Wolfgang Hahn von der Energie Consulting GmbH, Kehl, der den Arbeitskreis moderiert und berät. Getragen und unterstützt wird das Modell durch die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e.V. (VIV). Einmalig ist dabei, dass die Unternehmen die Möglichkeit nutzen, ihre Einkaufskonditionen für Energie auch untereinander offen zu legen, um sie einer gemeinsamen Analyse zu unterziehen.

„Diese Analyse, die zahlreiche energiewirtschaftliche Kennzahlen umfasst, bildet eine fundierte Basis, um die Beschaffungsprozesse zu optimieren und in einem weiteren Schritt die Effizienz der Energienutzung zu verbessern, um Kosten zu sparen“, erklärt Dr. Hahn, der überzeugt davon ist, dass das Beispiel Schule macht. Weil das Modell aus moderierter Diskussion, Analyse und Optimierung bei allen beteiligten Unternehmen auf durchweg positive Resonanz stößt, sollen jetzt weitere Energie-Tische, zunächst unter anderem in Iserlohn und in Neustadt an der Weinstraße, ins Leben gerufen werden, an denen sich interessierte Unternehmen „kurz schließen“ können.


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