Blackout statt Power: Schwachstelle Handy-Akku – Xonio gibt Tipps zur Verlängeru Geschrieben am Dienstag, 15. Mai 2007 von firmenpresse München. Hightech-Handys brauchen immer mehr Strom, aber die Hersteller bestücken sie noch immer mit veralteter Akku-Technik. Die Folge: Klasse-Geräte wie das neue Multimedia-Smartphone Nokia N95 halten oft nicht mal mehr einen Tag lang ohne Steckdose durch. Kleiner Trost: Mit ein paar Kunstgriffen lassen sich Laufzeit und Lebensdauer des Akkus verlängern. Verbraucherberater Xonio (www.xonio.com) sagt, wie das geht.

Es ist verdächtig still geworden um das Thema: Während die Hersteller noch vor wenigen Jahren mit hohen Standby- und Gesprächszeiten prahlten, wirbt heute keiner mehr damit. Kein Wunder: Je mehr moderne Handys und Smartphones können, desto mehr Strom fressen sie und desto häufiger müssen ihre Akkus aufgeladen werden. Denn die Energieriegel halten mit der technischen Entwicklung der Geräte nicht mehr Schritt. Die Hersteller indes, so hat man den Eindruck, verwalten – und verschweigen – den Mangel eher anstatt ihn schnell und konsequent zu beheben.

Ein besonders eklatantes Beispiel für schwache Leistung ist das neue Multimedia-Smartphone N95 von Nokia: Gerade mal zweieinhalb Stunden Gesprächszeit schaffte das Hightech-Gerät im Xonio-Test – mit voll geladenem Akku und ohne W-LAN- oder GPS-Nutzung. Xonio-Chefredakteur Uwe Baltner: „Das ist eindeutig zu wenig.“ Nutzer des N95 bestätigen die Xonio-Messungen. In vielen Internetforen berichten sie davon, dass der Akku selbst bei mäßiger Nutzung nicht einmal einen Tag lang durchhält.

Uwe Baltner: „Der Verbraucher hat das Nachsehen. Denn er hat durch den jahrelangen lautstarken Wettlauf der Hersteller um die längsten Akku-Laufzeiten verinnerlicht, dass ein modernes Handy tagelang ohne Stromzufuhr auskommt. Das gilt aber für immer mehr Modelle nicht mehr. Und das Problem wird immer drängender. Denn bis neue Technologien für leistungsstärkere Akkus marktreif sind, dürften noch einige Jahre vergehen.“

Arbeitszeitverlängerung: So bleibt der Akku fit

Wer sich in der Zwischenzeit nicht ständig mit schwächelnden Energiespendern herum ärgern will, kann sich allenfalls durch bewusstes Energie-Management und die richtige Akku-Pflege über die Durststrecke helfen. Hier ein paar Tipps der Xonio-Redaktion:

Der richtige Start. Ein neuer Akku sollte zunächst mindestens zehn bis zwölf Stunden an die Steckdose gehängt werden, ehe Sie ihn einsetzen. Lassen Sie ihn danach einmal vollständig leer laufen und laden ihn wieder voll. Wiederholen Sie diese Prozedur drei bis fünf Mal. So lässt sich seine Laufzeit zum Teil erheblich verlängern.

Keine Tiefenentladung. Entladen Sie den Akku nach der oben beschriebenen Startprozedur nicht mehr unter 40 Prozent, denn bei diesen so genannten „tiefen Zyklen“ kann es durch Reaktionen in den Elektroden zu größeren Kapazitätsverlusten kommen, die sich nicht mehr beheben lassen. Am besten, Sie laden den Akku auf, sobald die Pegelanzeige auf weniger als die Hälfte zurückgefallen ist.

Stromfresser abschalten. Schalten Sie nicht benötigte Funktionen aus. Wenn Sie beispielsweise Ihr Handy nicht in der Tasche tragen, sondern es vor Ihnen auf dem Schreibtisch liegt, lohnt es sich, den Vibrationsalarm zu deaktivieren. Auch der Empfang von GPS-Signalen ist häufig eine unnötige Energieverschwendung.

Nur Original-Akkus verwenden. Klingt logisch, wird von vielen Nutzern aber nicht befolgt: Verwenden Sie keine Billigakkus, wie sie im Internet angeboten werden, sondern die Originalakkus der Hersteller. Gleiches gilt für die Ladegeräte.

Mehr Tipps für die richtige Akku-Pflege und Informationen über die Akku-Technik der Zukunft finden sich unter http://www.xonio.com.


Hinweise für die Redaktion:

Diese Pressemitteilung und weitere Infos finden Sie auch unter www.chip-xonio.de.

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