Malteser IT-Strategie zählt zu den besten drei Konzepten im Gesundheitswesen Geschrieben am Donnerstag, 19. April 2007 von firmenpresse Die IT-Strategie der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH wurde als eines der Top-IT-Konzepte des Jahres im deutschen Gesundheitswesen auf der gestrigen Bundesgesundheitsgala in Berlin vorgestellt. Der Herstellerverband für IT-Lösungen im Gesundheitswesen (VHitG) und die Fachzeitschrift Klinikmanagement Aktuell verleihen den VHitG-Award jedes Jahr im Rahmen der Fachmesse ITeG in Berlin an herausragende Projekte im Gesundheitswesen.

Die Malteser setzen seit 2005 ein umfassendes IT-Konzept um, das Krankenhäuser, Altenhilfeeinrichtungen, Ambulante Dienste und Hospize an mehr als 50 Standorten vernetzt. Dienststellen des Malteser Hilfsdienstes an weiteren 200 Standorten sind ebenfalls an das neue Netzwerk angeschlossen. So schafften die Malteser gemeinsam mit dem ITK-Dienstleister Pironet NDH Technik-„Inseln“ und Gerätewildwuchs ab und zentralisierten alle wichtigen Anwendungen und Datenbanken im Rechenzentrum von Pironet NDH. Über das verschlüsselte Geschäftskundennetz des Dienstleisters greifen die 7.000 Nutzer auf ihre Softwareanwendungen im Rechenzentrum zu.

Zukunftsfähige Konzepte und effizientere Prozesse

Strategische Überlegungen speziell für den Krankenhausbereich, der durch seine komplexen Abläufe zukunftsfähige Konzepte erfordert, standen im Mittelpunkt. „Durch das Auslagern des Rechenzentrumsbetriebs konnten sich unsere IT-Mitarbeiter vom klassischen „Ölkännchengeschäft“ trennen, das bis dahin 90 Prozent der Arbeitszeit in Anspruch nahm“, erläutert Bernd Christoph Meisheit, CIO und Mitglied der Malteser-Geschäftsführung. Dadurch konnten sich die IT-Spezialisten immer mehr zu Architekten der Krankenhausprozesse entwickeln. „Medizininformatiker stellen alle Abläufe in unseren Einrichtungen auf den Prüfstand, um sie durch moderne IT-Systeme zu verbessern“, so Meisheit.

Mit der neuen ITK-Strategie sieht Pironet NDH-Vorstand Felix Höger die Malteser-Organisation für die nächsten Jahre gut gerüstet: „Durch die zentralisierte und straffe IT-Struktur und flexible Tarifmodelle können die Malteser neue Standorte sehr schnell an ihren Leistungsverbund sowie an das Malteser Netz und unser Rechenzentrum anschließen.“

Durch Ausgründung einer eigenen IT-Service-Gesellschaft und das ITK-Outsourcing an Pironet NDH sparen die Malteser jedes Jahr 3,5 Millionen Euro. Das entspricht 22 Prozent ihres bisherigen Budgets für Informations- und Kommunikationstechnik.

IT-Leiter Meisheit sieht im Malteserprojekt ein typisches Beispiel für die Entwicklung im Gesundheitswesen: „Das wichtigste Ziel ist es, Kosten zu senken und die Qualität der medizinischen Versorgung zu bewahren oder zu verbessern. Doch das lässt sich nicht per Gesetz verordnen. Wie in anderen Branchen auch geht es darum, durch den Einsatz moderner Technologie und neuer Geschäftsmodelle die Produktivität zu steigern. Im Gesundheitswesen heißt das vor allem: weniger Verwaltungsaufwand und mehr Zeit für den Patienten.“



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